Posts Tagged ‘Mittelrhein’

Herzlichen Glückwunsch, Gabi Emmerich

// November 14th, 2008 // No Comments » // Welterbe

Die Weinwelt im Mittelrheintal hat eine neue Königin. Das gesamte Team vom Schlosshotel Rheinfels gratuliert Gabi Emmerich zur Wahl der neuen Weinkönigin vom Mittelrhein. Die Winzerstochter aus dem Weingut Emmerich in Leutesdorf setzte durch sich gegen Isabell Hillesheim aus St. Goarshausen, Julia Lanz aus Unkel und Heike Scholl aus Rheinbreitbach. Die drei stehen der neuen Repräsentantin als Weinprinzessinnen zur Seite.
Neben der persönlichen Ausstrahlung wird von der Jury auch Fachwissen, Schlagfertigkeit und natürlich Medienwirksamkeit erprobt. Schließlich wird Gabi Emmerich ein Jahr lang das mediale Aushängeschild des Rheinweines sein. Wir wünschen viel Erfolg für die spannende Zeit und freuen uns, Gabi Emmerich demnächst mal im Romantik Hotel begrüßen zu dürfen.

Das Mittelrheintal im Video

// Oktober 18th, 2008 // 1 Comment » // Welterbe

Der regionale Fernsehsender StadtTV Brühl hat zwei neue Videos gedreht und veröffentlicht.  Der erste Film ist eine Dokumentation über den Mittelrhein. Beim Zweiten wird der Wanderweg “Rheinsteig” vorgestellt.
Nun entbehrt besonders das Mittelrhein-Video nicht eines gewissen Charmes. Allein schon wegen der sehr eigenwilligen Co-Moderationen. Ich hoffe, es fühlen sich nicht nur Kegelclubs angesprochen … Ansonsten sind es aber sehr schöne Aufnahmen und Impressionen.von der Region.

Glückwunsch von Welterbe zu Welterbe

// Juli 7th, 2008 // 1 Comment » // Welterbe

Während die Politiker im Unesco-Welterbe Mittelrhein weiterhin für eine Brücke buhlen (bitte nicht verwechseln mit Dresden, die buhlen nicht mehr, sondern streiten nur noch), ist die Liste der Welterbestätten in Deutschland um eine Attraktion reicher. Sechs Berliner Siedlungen wurden zum Weltkulturerbe erklärt. Das begehrte Zertifikat erhalten: die Hufeisensiedlung Britz, die Wohnstadt Carl Legien, die Siedlung
Schillerpark, die Gartenstadt Falkenberg, die Großsiedlung Siemensstadt
und die sogenannte Weiße Stadt in Reinickendorf. Dabei handelt es sich
um Wohnsiedlungen von Architekten wie Bruno Taut, Hans Scharoun und
Walter Gropius. Ausführliche Informationen gibt es hier. Zumindest eine Brücke muß dort nicht gebaut werden.

Die Luminale verabschiedet sich

// April 12th, 2008 // No Comments » // Veranstaltungen, Welterbe

Knapp eine Woche hat das Licht-Festival Luminale die Besucher am Mittelrhein in ihren Bann gezogen. Besonders die Illumination der Loreley ist ein Höhepunkt gewesen. Hier gibt es bei flickr eine Übersicht der Bilder. Neben den Photos bietet auch youtube eine Auswahl an Videos zu Lichterfest.

loreley.jpgburg_rheinfels.jpg

Die Luminale im Bild

// März 22nd, 2008 // 1 Comment » // Veranstaltungen, Welterbe

Bevor die Luminale am Rhein zu leuchten beginnt, finden sich bei flickr zahlreiche Bilder von der letzten Luminale in Wiesbaden und Frankfurt. Als ersten Vorgeschmack auf die Licht-Installation auf Burg Rheinfels und der Loreley vermittelt es einen schönen Eindruck auf Anfang April.

Luminale am Rhein

(Foto via flickr von Stephan Kuppler)

Das Fest der fliegenden Brücke

// März 22nd, 2008 // No Comments » // Historie, Welterbe

“Eier los” – schallt es zu Ostern durch das Rheintal. Am Ostermontag findet in St. Goar und St. Goarshausen das traditionelle Fest der fliegenden Brücke statt. Was sich zuerst anhört wie ein Statement zur aktuellen Diskussion, ob im Rheintal eine Brücke sinnvoll ist oder nicht, entpuppt sich aber als Fest mit einem großen historischem Hintergrund.
Nach altem Brauchtum kann man am Ostermontag die Fährüberfahrt mit einem Osterei “bezahlen”.

Bei regionalgeschichte.net findet sich folgender historischer Hintergrund:

“Zur Zeit der „Fliegenden Brücke“ (Rheinfähre) soll das Übersetzen zum anderen Rheinufer für Einheimische kostenlos gewesen sein. Dafür dankten die Bürger dem Fährmann zu Ostern mit Ostereiern. Spätestens seit dem Jahr 1532 (Erwähnung des Fährtyps) hatten die Landgrafen von Hessen, die nach dem Aussterben der Grafen von Katzenelnbogen im Jahr 1479 das katzenenbogische Erbe in den beiden gemeinden angetreten hatten, eine Fährverbindung eingerichtet. Die „Fliegende Brücke“ bestand aus zwei großen Nachen, die wie eine Katamaran zu einer einzigen Plattform verbunden war. Diese Fähre wurde an einer Kette in der Strommitte verankert. Die Wasserströmung trieb die Fähre, je nach Stellung der Ruder, zum gegenüberliegenden Ufer. Der Name „Fliegende Brücke“ entstand, weil die Fähre den Fluss mit beachtlicher Geschwindigkeit überwandt. Ähnliche fliegende Brücken gab es auch in anderen Gemeinden, so etwa in Mannheim, Koblenz und Köln. Die fliegende Brücke in St. Goar hatte für die Versorgung der mächtigen Festung Rheinfels aus dem hessischen Hinterland eine beachtliche Bedeutung. So standen wohl weniger wirtschaftliche, als vielmehr militärische Gründe bei der Einrichtung der Fährverbindung im Vordergrund. Außerdem wollten die Landgrafen repräsentieren und schmückten die fliegende Brücke besonders prächtig aus. Die Stadt und die Bürger von St. Goar mussten Hand- und Spanndienste leisten und durften dafür die fliegende Brücke kostenlos benutzen. Als Dank für den Fährmann brachte man diesem zu Ostern Eier.”

Die Luminale am Mittelrhein

// März 19th, 2008 // 2 Comments » // Veranstaltungen, Welterbe

Die Luminale kommt auf die Rheinfels!

Dies ist keine Drohung oder ein vielzitierter Werbe-Slogan, sondern eine wirkliche Besonderheit. Alle zwei Jahre richtet die Mainmetropole Frankfurt das Lichtkunstfestival “Luminale” aus, parallel zur Messe Light+Building. Bei dieser internationalen Biennale der Licht-Kultur zeigen Architekten, Designer, Stadtplaner und Künstler aus aller Welt ihre aktuellen Werke und Produktideen. Besonderheit der Luminale ist, dass sie sich nicht auf ein Messegelände beschränkt, sondern auf die Straße geht. Sehenswürdigkeiten, Gebäude und Landschaften erstrahlen in neuem Licht und lassen das Alltägliche ungewohnt erscheinen.

Zum ersten Mal nun gibt es eine eigene Luminale im Unesco Welterbe Oberes Mittelrheintal. Vom 4. bis zum 14. April leuchten jeweils nach Sonnenuntergang verschiedene Lichtkunstobjekte im Rheintal, in Rüdesheim, Bacharach, Oberwesel, St. Goarshausen, St. Goar und Boppard. Das Festival sieht sich als eigenständigen Gegenpol zum städtisch-modernen Frankfurter Vorbild, wenn es auch in das offizielle Gesamtkonzept der Luminale 2008 eingebettet ist.

loreley, luminale

Neben der Beleuchtung der Burg Rheinfels finden weitere Höhepunkte im Rheintal statt:

Rüdesheim und Bacharach
In Rüdesheim schaffen die Lichtkünstler Andrea Nusser und Torsten Braun mit ihren Teams eine Lichtachse, die von der historischen Brömserburg über die Seilbahntrassenstützen bis zum Niederwalddenkmal führt. Die Seilbahnkabinen bewegen sich wie farbige Glühwürmchen quer über den nächtlichen Hang.

Eine Feuer-Luminale wird in Bacharach am Rhein zu bestaunen sein. Am Samstag, dem 5. April, werden Bacharacher Künstler, Vereine, Gewerbetreibende, Burgdamen und Burgherren feurige Brennpunkte setzen.

Loreley und Boppard
Das Loreley-Projekt, eine Lichtinstallation von Ingo Bracke, ist ein weiterer Höhepunkt der bevorstehenden Luminale im Rheintal. Der Felsen im Rhein bei St. Goarshausen, Wahrzeichen Deutschlands, war bis ins 19. Jahrhundert wegen Gefahr und Schönheit des Ortes von Sagen umwoben. Der Mythos Loreley erscheint nun in neuem Licht und schafft ungeahnte Perspektiven.

Studierende der Hochschule der Bildenden Künste Saar nähern sich in Rauminstallationen aus Licht und Klang den Themen Loreley und Rhein sowie dem Neo-Renaissancebau der Villa Belgrano, Sitz des Kunstvereins KM 570 Boppard. Gleichzeitig werden Werke der Künstler und Künstlerinnen des Frankfurter Ateliers Goldstein ausgestellt. Die Vernissage in Boppard findet am 5. April um 19.30 Uhr statt.

Volles Programm
Feuer, als Licht in seiner Urform, bis hin zum Laserlicht, dem modernen Leuchtmedium, finden bei der Luminale im Rheingau kreativen Einsatz. Das Lichtkunstfestival verwandelt bekannte Orte und Objekte für die Augen der Besucher und schafft damit neue, fantastische Welten, die mit Licht und Schatten spielen. Mehrere Orte im Welterbe Oberes Mittelrheintal bieten eigens zur Luminale Führungen und andere Programme an.

Das komplette Programm kann hier (pdf) eingesehen werden.