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	<title>Schloss Blog im Schloss Rheinfels &#187; Historie</title>
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	<description>Neue Beiträge im Weblog aus dem Romantik Hotel Schloss Rheinfels</description>
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		<title>Die FAZ erklimmt die Burg Rheinfels</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 16:06:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Burg Rheinfels]]></category>
		<category><![CDATA[presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mittlerweile fünf Jahre bin ich der Burg Rheinfels hautnah verbunden. Trotzdem überrascht mich die wechselhafte Geschichte der Festungsanlage immer wieder. Seit langem denke ich darüber nach der Burg eine &#8220;Fan-Page&#8221; zu widmen, denn leider gibt es nur die Unterseiten der Stadt St. Goar und vom Schloss Rheinfels. Die ehemalige eigene Seite der Burg wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mittlerweile fünf Jahre bin ich der Burg Rheinfels hautnah verbunden. Trotzdem überrascht mich die wechselhafte Geschichte der Festungsanlage immer wieder. Seit langem denke ich darüber nach der Burg eine &#8220;Fan-Page&#8221; zu widmen, denn leider gibt es nur die <a href="http://www.st-goar.de/17-0-burg-rheinfels.html">Unterseiten der Stadt St. Goar</a> und vom Schloss Rheinfels. Die ehemalige eigene Seite der Burg wurde beim letzten Relaunch von st.goar.de in das Angebot der Stadt integriert. Irgendwann, wenn mal Zeit ist ..!</p>
<p>Warum schreibe ich das? Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat in ihrer Wochenend-Ausgabe der Burg Rheinfels einen längeren Reiseartikel gedwidmet. Die Historie und Sagenwelt im Rheintal wird ebenso beschrieben wie die unterschiedlichen Herrschaftsfamilien, die auf Burg Rheinfels &#8220;hausten&#8221;. <a href="http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc%7EEDAB2E24BD7604A779368619D87BAF28D%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html?rss_aktuell">Viel Spaß beim Lesen des schönen kurzweiligen Artikels</a>.</p>
<p><a title="Burg Rheinfels" href="http://www.faz.net/s/Rub8D05117E1AC946F5BB438374CCC294CC/Doc~EDAB2E24BD7604A779368619D87BAF28D~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell"><img class="alignright" style="max-width: 800px; border:0;" src="http://www.schloss-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/faz-net.jpg" alt="" /></a></p>
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		<title>Das Fest der fliegenden Brücke</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Mar 2008 06:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>
		<category><![CDATA[Welterbe]]></category>
		<category><![CDATA[Fest der fliegenden Brücke]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelrhein]]></category>
		<category><![CDATA[St. Goar]]></category>
		<category><![CDATA[St. Goarshausen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Eier los&#8221; &#8211; schallt es zu Ostern durch das Rheintal. Am Ostermontag findet in St. Goar und St. Goarshausen das traditionelle Fest der fliegenden Brücke statt. Was sich zuerst anhört wie ein Statement zur aktuellen Diskussion, ob im Rheintal eine Brücke sinnvoll ist oder nicht, entpuppt sich aber als Fest mit einem großen historischem Hintergrund.
Nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Eier los&#8221; &#8211; schallt es zu Ostern durch das Rheintal. Am Ostermontag findet in St. Goar und St. Goarshausen das traditionelle Fest der fliegenden Brücke statt. Was sich zuerst anhört wie ein Statement zur <a href="http://www.welt.de/welt_print/article1784907/Tunnel_und_Brcke.html" title="Brücke Mittelrhein">aktuellen Diskussion</a>, ob im Rheintal eine Brücke sinnvoll ist oder nicht, entpuppt sich aber als Fest mit einem großen historischem Hintergrund.<br />
Nach altem Brauchtum kann man am Ostermontag die Fährüberfahrt mit einem Osterei &#8220;bezahlen&#8221;.</p>
<p>Bei <a href="http://www.regionalgeschichte.net/hauptportal/bibliothek/texte/startseitenartikel/artikelansicht/artikel/fest-der-fliegenden-bruecke.html" title="Regionalgeschichte">regionalgeschichte.net</a> findet sich folgender historischer Hintergrund:</p>
<p>&#8220;Zur Zeit der „Fliegenden Brücke“ (Rheinfähre) soll das Übersetzen zum anderen Rheinufer für Einheimische kostenlos gewesen sein. Dafür dankten die Bürger dem Fährmann zu Ostern mit Ostereiern. Spätestens seit dem Jahr 1532 (Erwähnung des Fährtyps) hatten die Landgrafen von Hessen, die nach dem Aussterben der <a href="http://www.regionalgeschichte.net/hauptportal/bibliothek/glossar/begriffe/eintrag/grafen/5840.html" target="_self" class="glossary"><dfn>Grafen</dfn></a> von Katzenelnbogen im Jahr 1479 das katzenenbogische Erbe in den beiden gemeinden angetreten hatten, eine Fährverbindung eingerichtet. Die „Fliegende Brücke“ bestand aus zwei großen Nachen, die wie eine Katamaran zu einer einzigen Plattform verbunden war. Diese Fähre wurde an einer Kette in der Strommitte verankert. Die Wasserströmung trieb die Fähre, je nach Stellung der Ruder, zum gegenüberliegenden Ufer. Der Name „Fliegende Brücke“ entstand, weil die Fähre den Fluss mit beachtlicher Geschwindigkeit überwandt. Ähnliche fliegende Brücken gab es auch in anderen Gemeinden, so etwa in Mannheim, Koblenz und Köln. Die fliegende Brücke in St. Goar hatte für die Versorgung der mächtigen Festung Rheinfels aus dem hessischen Hinterland eine beachtliche Bedeutung. So standen wohl weniger wirtschaftliche, als vielmehr militärische Gründe bei der Einrichtung der Fährverbindung im Vordergrund. Außerdem wollten die Landgrafen repräsentieren und schmückten die fliegende Brücke besonders prächtig aus. Die Stadt und die Bürger von St. Goar mussten Hand- und Spanndienste leisten und durften dafür die fliegende Brücke kostenlos benutzen. Als Dank für den Fährmann brachte man diesem zu Ostern Eier.&#8221;</p>
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		<title>Alles Gute, Herr Kwiczorowski</title>
		<link>http://www.schloss-blog.de/2007/08/05/herzlichen-glueckwunsch-herr-kwiczorowski/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Aug 2007 10:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Feierlichkeiten des Internationalen Hansenfestes sind prächtig gestartet. Bei dem tropischen Wetter versammelten sich gestern abend mehr als 300 Hansenbrüder und Gäste zum schwungvollen Tanzabend. Am Nachmittag wurde im Hansenkonvent der vielleicht wichtigste offizielle Teil des Hansenfestes beschlossen: die Wahl des neuen Hansenmeisters.
Wir beglückwünschen Helmut Kwiczorowski zur erfolgreichen Wahl zum neuen Hansenmeister. Mehr Informationen über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Feierlichkeiten des Internationalen Hansenfestes sind prächtig gestartet. Bei dem tropischen Wetter versammelten sich gestern abend mehr als 300 Hansenbrüder und Gäste zum schwungvollen Tanzabend. Am Nachmittag wurde im Hansenkonvent der vielleicht wichtigste offizielle Teil des Hansenfestes beschlossen: die Wahl des neuen Hansenmeisters.<br />
Wir beglückwünschen Helmut Kwiczorowski zur erfolgreichen Wahl zum neuen Hansenmeister. Mehr Informationen über Helmut Kwiczorowski finden Sie <a href="http://www.hansenorden.de/aktuelles.php" title="Hansenmeister">hier</a>. Gleichzeitig wurde der bisherige Hansenmeister Rudolf Ackermann für seine langjährige Arbeit geehrt.</p>
<p>Bei bestem Wetter folgt heute der Empfang des neuen Hansenmeisters und der Fremdlinge auf dem Marktplatz in St. Goar.  Nach anschließender Inthronisierung des neuen Hansenmeisters startet der Festumzug der Hansen und Abordnungen durch die Stadt <a href="http://www.st-goar.de" title="St. Goar">St. Goar</a>.<br />
Bilder vom Festumzug des letzten Jahres finden Sie <a href="http://www.hansenorden.de/bildergalerie.php?dir=/2006%20Hansenfest" title="Festumzug des Internationaen Hansenordens">hier.</a></p>
<p><a href="http://www.hansenorden.de/bildergalerie.php?dir=/2006%20Hansenfest" title="Festumzug des Internationaen Hansenordens"><img src="http://www.hansenorden.de/photos///2006%20Hansenfest/DSCN1237.jpg" title="Festumzug des Internationalen Hansenordens" alt="Festumzug des Internationalen Hansenordens" height="300" width="400" /></a></p>
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		<title>Willkommen, Ihr Hansen!</title>
		<link>http://www.schloss-blog.de/2007/08/03/willkommen-ihr-hansen/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2007 21:45:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>

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		<description><![CDATA[An diesem Wochenende ist es wieder soweit. Die Burg Rheinfels ist fest in der Hand des Internationalen Hansenordens zu St. Goar. Der Verein der ehemaligen Kaufmannsgilde am Rhein feiert sein traditionelles Historien-Fest. Neben den  Feierlichkeiten in der Stadt und der Burganlage  ist es auch ein jährliches Wiedersehen von Hansbrüdern aus der ganzen Welt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An diesem Wochenende ist es wieder soweit. Die Burg Rheinfels ist fest in der Hand des Internationalen Hansenordens zu St. Goar. Der Verein der ehemaligen Kaufmannsgilde am Rhein feiert sein traditionelles Historien-Fest. Neben den  Feierlichkeiten in der Stadt und der Burganlage  ist es auch ein jährliches Wiedersehen von Hansbrüdern aus der ganzen Welt. Mehr über die ausführliche Geschichte dieses stolzen Ordens finden Sie <a href="http://www.hansenorden.de/index.php">hier</a>. Auch die <a href="http://www.hansenorden.de/hansenbecher.php">Besonderheit des Hansenbechers</a> wird näher erklärt. Das komplette Festprogramm kann <a href="http://www.hansenorden.de/hansenfest.php" title="Hansenfest">hier</a> eingesehen werden.</p>
<p>[singlepic=118,320,240,,left]</p>
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		<title>Die Parabel der Rheinfels</title>
		<link>http://www.schloss-blog.de/2007/02/27/die-parabel-der-rheinfels/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Feb 2007 22:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine Geschichte wie sie sonst nur in Filmen zu finden ist… &#8211; die Erzählung einer verschollenen Inschrift.
Wir schreiben das Jahr 1672. Nach der Instandsetzung der Festung Rheinfels, des Baues von Scharfeneck und der Ernst-Schanze wird an der inneren Aufziehbrücke der Burg Rheinfels eine Innschrift aus rotem Sandstein angebracht. Sie soll an die wechselhafte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine Geschichte wie sie sonst nur in Filmen zu finden ist… &#8211; die Erzählung einer verschollenen Inschrift.</p>
<p>Wir schreiben das Jahr 1672. Nach der Instandsetzung der Festung Rheinfels, des Baues von Scharfeneck und der Ernst-Schanze wird an der inneren Aufziehbrücke der Burg Rheinfels eine Innschrift aus rotem Sandstein angebracht. Sie soll an die wechselhafte Geschichte der Burg erinnern und als Mahnung für die Zukunft gelten. Doch es kamen neue Schlachten und der Kanonendonner stellte nicht nur eine Gefahr für Leib und Leben dar. Auch die ehrenvollen Mauern der Festung standen unter Beschuss. Aus Angst vor Zerstörung wird die Inschrift an einen sicheren Platz in der Burg gebracht, um sie stetig zu bewahren.</p>
<p>Die Jahre vergehen und das Gedächtnis an die Inschrift schwindet. Mittlerweile sind es nicht mehr die Ritter und Jungfrauen, die die Burg bewohnen, sondern Touristen aus der ganzen Welt, um die mächtige Anlage zu bewundern.</p>
<p><a href="http://www.schloss-rheinfels.de/component/option,com_ponygallery/Itemid,91/func,detail/id,162/#ponyimg"><img src="http://www.schloss-rheinfels.de/components/com_jd-wp/wp-content/uploads/2007/02/backes1.jpg" alt="De backes im Romantik Hotel Schloss Rheinfels" /></a></p>
<p>Es steht ein kleines Häuschen mitten auf dem Burghof, dem kaum mehr Beachtung geschenkt wird. Einst beherbergte es die erste gastronomische Einrichtung der Burg. Ab den „Goldenen Zwanziger Jahren“ markieren rauschende Feste den Weg des kleinen Häuschens und mancher gestandener St. Goarer Schütze erinnert sich noch gut an die glanzvollen Ballnächte. Auch die „Helden von Bern“ sind 1954 in Saus und Braus bejubelt worden.</p>
<p><span id="more-101"></span></p>
<p>Aber dann geriet es wieder in Vergessenheit, das kleine Häuschen. Ohne Achtung seiner Geschichte wird es als Wohnraum und später als Lagerraum genutzt. Die Wände werden mit Tapeten verkleidet, die den intensiven Charme der siebziger Jahre versprühen. Aus der Festung Scharfeneck wird ein preisgekröntes Ferien- und Urlaubshotel. Der Gedanke an die Innschriften ist endgültig verblasst.</p>
<p>Bis zu diesem denkwürdigen Tag am 23. August 2005. Es sind langjährige Stammgäste, die den Inhaber des Schlosshotels dazu gedrängt haben, eine „kleine Kneipe“ auf der Burg zu eröffnen. Und im Geiste der Burggeschichte eben wieder in dem kleinen Häuschen mitten auf dem Burghof, dass schon so oft Schauplatz von manchem Gelage wurde.</p>
<p><a href="http://www.schloss-rheinfels.de/component/option,com_ponygallery/Itemid,91/func,detail/id,163/#ponyimg"><br />
<img src="http://www.schloss-rheinfels.de/components/com_jd-wp/wp-content/uploads/2007/02/backes3.jpg" alt="De backes im Romantik Hotel Schloss Rheinfels" /></a></p>
<p>Mit dem festen Entschluss die goldenen Zeiten wieder aufleben zu lassen wurde das Häuschen saniert. Bei der Entrümpelung des Häuschens hat so mancher Burgbewohner Dinge gefunden, die schon lange als verschollen galten. Auch wenn die Teppiche und Tapeten fast wieder modern geworden sind, so mussten sie dem neuen Anstrich weichen … &#8211; und es geschah der denkwürdige Augenblick.</p>
<p>Beim Abriss der Tapeten und Zwischenwände offenbarte sich wie unversehrt ein großes Stück Burggeschichte. Die Inschrift von 1672.</p>
<p>Versteckt und vergessen überstand sie den Wandel der Burg und wartete immer darauf enthüllt zu werden. Mit Fertigstellung der „kleinen Kneipe&#8221; auf Rheinfels hängt sie wieder nahezu unversehrt an ihrem Platz und betrachtet voller historischem Stolz so manche Feier des Zeitgeistes.</p>
<p>Die Geschichte, die sie erzählt, ist eine Parabel für jeden Besucher, der die Burg besucht.<br />
<em><br />
„Mag so mancher Stein, den wir über die Jahre bauen, zerbrechen.<br />
Manches Gold, mit dem wir uns schmücken, ist vergänglich.<br />
Auch das eigenen Heim, in mühevoller Arbeit gebaut, wird zerfallen.<br />
Aber die Grundsätze und Werte des Lebens, die wir prägen, sind auf einer Tafel geschrieben, die nicht gelöscht wird und den Wandel der Zeit überleben wird.“ </em></p>
<p>Es sind kleine Geschichten, die die Faszination einer alten Burganlage ausmachen. Das Orginal der Innschrift ist im &#8220;De Backes &#8211; der kleinen Kneipe auf Burg Rheinfels&#8221; zu bewundern (Dienstag &#8211; Samstag ab 19:00 Uhr)</p>
<p><a href="http://www.schloss-rheinfels.de/component/option,com_ponygallery/Itemid,91/func,detail/id,161/#ponyimg"><img src="http://www.schloss-rheinfels.de/components/com_jd-wp/wp-content/uploads/2007/02/backes2.jpg" alt="Schlosshotel Rheinfels in St. Goar" /></a></p>
<p>Die Übersetzung der Inschrift:<br />
„Im Jahre 1245 ist dieser Ort vom Grafen Diether v. Katzenelnbogen mit einer Burg und Mauern befestigt worden, um den Rhein zu überwachen und den errichteten Zoll zu schützen. Das Kloster, das hier vorher gewesen war, Mattenburg oder Marienburg genannt, ist mit Zustimmung des Papstes an einen anderen Ort verlegt worden. Im Jahre 1255 überstand er glücklich die Belagerung von 26 Städten des Reiches. Im Jahre 1483 gelangte diese Grafschaft durch die Ehe Heinrichs, des hessischen Landgrafen, mit Anna, der Tochter Philipps d. älteren und letzten Grafen von Katzenelnbogen und Diez, nach dem Erbrecht zum Hause Hessen. Im Jahre 1552 ist der Landgraf Philipp vom Kaiser Karl V. aus dem Gewahrsam in Gent hierher entlassen worden. Im Jahre 1626 entriss das Haus Hessen-Darmstadt diesen Ort mithilfe spanischer Truppen dem Hause Hessen-Kassel. Aber im Jahre 1647 eroberten es die Hessen-Kasseler wieder durch Waffen und Belagerung, bei welcher Ernst, Landgraf von Hessen, Oberst des Reiterregiments war und der General Mortaigne, durch einen Kanonenschuß getroffen, verstarb. Schließlich ist diese Grafschaft durch Familienvertrag ebendem Fürsten Ernst, von Gottes Gnaden Landgraf v. Hessen, des Moritz` Sohn, des Enkels Wilhelms IV., des Urenkels Philipps des Großmütigen, zugefallen, der zur großen Befestigung dieses Ortes und in die Versetzung eines besseren Zustandes ohne das Geld untergenannter (Erklärung des Verfassers: 2000000 Reichstaler landschaftlicher Gelder) 100 000 Reichstaler gezahlt hat (in der Endabrechnung sind es dagegen 200 000 Reichstaler) von seinem eigenen Vermögen; er selbst ist der Erfinder der einzelnen Werke und hat ihre Ausführung bewirkt. Denn die ungünstige Lage des Ortes forderte die einzigartige Fertigkeit und solche Ausgaben. Begonnen 1657, im Großteil aber 1672 abgeschlossen.“<br />
<em><br />
(Übersetzung aus der Chronik von St. Goar von Leopold Ensgraber)</em></p>
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		<title>Wo ist der Hansenbecher, Herr Breitwieser?</title>
		<link>http://www.schloss-blog.de/2006/10/31/wo-ist-der-hansenbecher-herr-breitwieser/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Oct 2006 17:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Vorsitzende des Hansenordens der Burg Rheinfels an Stèphane Breitwiese denkt, treibt es ihm wahrscheinlich Tränen in die Augen.
Der Hansenorden zu St. Goar ist aus einer mittelalterlichen Kaufmannsgilde entstanden, in die jeder eintreten mußte, der in der Stadt auf Märkten und Messen Handel treiben wollte. Die Ordensvereinigung wurde erstmals um 1460 urkundlich erwähnt, man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Vorsitzende des Hansenordens der Burg Rheinfels an Stèphane Breitwiese denkt, treibt es ihm wahrscheinlich Tränen in die Augen.<br />
Der <a href="http://www.hansenorden.de">Hansenorden</a> zu <a href="http://www.st-goar.de">St. Goar</a> ist aus einer mittelalterlichen Kaufmannsgilde entstanden, in die jeder eintreten mußte, der in der Stadt auf Märkten und Messen Handel treiben wollte. Die Ordensvereinigung wurde erstmals um 1460 urkundlich erwähnt, man ist jedoch sicher, daß sie bereits im 13. Jahrhundert, in der Zeit der Hanse und Städtebünde, entstanden ist.<br />
Das Wahrzeichen des Ordens ist der <a href="http://www.hansenorden.de/hansenbecher.php">Hansenbecher</a>. Der Wert, speziell der ideelle Wert des Bechers, ist unersetzlich. Dieser Becher wurde leider am 5. Mai 1996 aus einer Vitrine des Museums auf <a href="http://www.burg-rheinfels.com">Burg Rheinfels</a> gestohlen. <span id="more-56"></span><br />
Der Täter ist nicht irgendein Tourist gewesen, sondern einer der berüchtigsten Kunstdiebe Europas. <a href="http://www.planet-wissen.de/pw/Artikel,,,,,,,B8D2EC9591823812E034080009B14B8F,,,,,,,,,,,,,,,.html">Stéphane Breitwieser</a>, der wohl größte Meisterdieb aller Zeiten hat sich  mit gerade mal 32 Jahren eine Kunst-Sammlung &#8220;aufgebaut&#8221;, die sich sehen lassen konnte: 239 Werke aus den bekanntesten Museen Europas mit einem Gesamtwert von mindestens 20 Millionen Euro – darunter Meisterwerke von Pieter Brueghel d. Ä., Lucas Cranach d.J., Antoine Watteau und Albrecht Dürer wurden von ihm geklaut. Und das in einer Rekordzeit von nur sieben Jahren.<br />
Leider auch der besagte Hansenbecher der Burg Rheinfels. Bis heute ist der Becher nicht mehr aufgetaucht.</p>
<p>Die Ironie der Geschichte&#8230; &#8211; er hat nun die <a href="http://www.faz.net/s/Rub501F42F1AA064C4CB17DF1C38AC00196/Doc~E9A0663A6783940E9A958E67EDDE5E3F3~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Memoiren seines Schaffens</a> veröffentlicht. In „<a href="http://www3.mdr.de/titel-thesen-temperamente/221006/breitwieser.html">Geständnisse eines Kunstdiebs</a>“ kann der interessierte Kunstsammler nachlesen, mit welcher Schaffenskraft Breitwieser zugeschlagen hat.</p>
<p>Ob er dann auch jemals über den Verbleib des Hansenbechers Auskunft gibt, bleibt sein Geheimnis. Bis dahin müssen sich die Ordenbrüder auf Burg Rheinfels zum alljährlichen Hansenfest am ersten August-Wochenende mit dem Imitat begnügen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kulinarischer Hansenabend in der Burg</title>
		<link>http://www.schloss-blog.de/2006/10/11/kulinarischer-hansenabend-in-der-burg/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 21:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.demo.schloss-blog.de/2006/10/11/kulinarischer-hansenabend-in-der-burg/</guid>
		<description><![CDATA[Kennen Sie ein &#8220;Hansegelaache&#8221;? Und schmeckt Ihnen &#8220;E Stick von de Wutz met Erwese und Marone&#8221;? Sie müssen schon Mitglied beim Internationalen Hansenorden zu St. Goar sein, um in diesen Genuss zu kommen.
Der Hansenorden zu St. Goar ist aus einer mittelalterlichen Kaufmannsgilde entstanden, in die jeder eintreten mußte, der in der Stadt auf Märkten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennen Sie ein &#8220;Hansegelaache&#8221;? Und schmeckt Ihnen &#8220;E Stick von de Wutz met Erwese und Marone&#8221;? Sie müssen schon Mitglied beim <a href="http://www.hansenorden.de">Internationalen Hansenorden</a> zu St. Goar sein, um in diesen Genuss zu kommen.<br />
Der Hansenorden zu St. Goar ist aus einer mittelalterlichen Kaufmannsgilde entstanden, in die jeder eintreten mußte, der in der Stadt auf Märkten und Messen Handel treiben wollte. Die Ordensvereinigung wurde erstmals um 1460 urkundlich erwähnt, man ist jedoch sicher, daß sie bereits im 13. Jahrhundert, in der Zeit der Hanse und Städtebünde, entstanden ist, denn zu dieser Zeit war St. Goar als Residenz der Grafen von Katzenelnbogen ein bedeutender Stapel- und Umschlagplatz am Mittelrhein.<br />
Auch in der heutigen Zeit wird das Brauchtum noch gepflegt und der Höhepunkt ist das <a href="http://www.hansenorden.de/hansenfest.php">alljährliche Hansenfest</a> auf Burg Rheinfels. Neben den Vereinsaufgaben wie die Erhaltung und Ausbau der Burg Rheinfels, Pflege des alten Brauchtums und Erforschung des geschichtlichen Werdeganges der Heimat, steht auch die Geselligkeit und Gemeinschaft im Vordergrund. Aus diesem Anlaß hat am letzten Freitag der kulinarische Hansenabend stattgefunden. Neben &#8220;Salmone off Ommas Nuddele&#8221; wurden Spezialitäten wie &#8220;Graubedibbe met genuuch Fleesch&#8221; serviert. Aber lesen Sie selbst was <a href="http://www.kahl-isanovic.de/images/hpim0426.jpg">Anton Kahl</a>, der stellvertretende Hansenmeister berichtet: <span id="more-50"></span></p>
<p>&#8220;Hansegelaache  Komponiert vum Hansemeester RUDOLPHUS AGRICOLA fier sei Hanse innem Hansesaal uf Burch Rheinfels am 6. Oktober A.D. 2006</p>
<p>Als gegen 19.30 Uhr der Hansemeister Rudolf Ackermann im Hansensaal den kullinarischen Hansenabend (Hansegelaache) eröffnete, konnte er rund 90 Hansenbrüder, Freunde und Gäste zu einer mittelalterlichen Atzung begrüßen. Er dankte für den überaus regen Besuch dieses Hansenabends, zu dem sich eine Reihe von Hansenbrüdern etwas besonderes hatten einfallen lassen. Galt es doch, ein fünf Gänge Menue zu zaubern, zu dem nur Gerichte verwendet werden durften, die es auch im Mittelalter gab.</p>
<p>Zu dem gereichten Met  machte jedoch zuvor der Hansenmeister einen gedanklichen Streifzug durch das Mittelalter. Dann trugen die Hansenmädchen die Vorspeise auf, einen rafiniert mit Krätern gewürzten Quark, zu dem warmes Fladenbrot gereicht wurde (Quaak met vile Kraider dozu Flaade)..Alle waren sich schon zu diesem Zeitpunkt einig, daß es ein überaus gelungener Abend werden würde und die Menuefolge steigerte sich tatsächlich von Gang zu Gang. Es folgte eine Graupensuppe (Graubedibbe met genuuch Fleesch), die wunderbar mit Wurzelgemüse und Fleisch angereichert war und köstlich mundete.Sodann wurden in Butter geschwenkte Bandnudeln mit  Lachs (Salmone off Ommas Nuddele met urdentlich Budda) aufgetragen und alle waren begeistert. Zuvor jedoch wurden von Hansenbruder Pfarrer Wolfgang Krammes die mittelalterlichen Tischsitten unter lautem Beifall der Anwesenden vorgetragen und er bat eindringlich, sich auch daran zu halten.-Der Barde Michael sorgte noch vor dem Hauptgericht dafür, daß sich alle ein wenig erholen konnte und durch gesangliche Einlagen ein wenig Zeit für die nächste Speisenfolge war.</p>
<p>Wolfgang Krammes hat zwischen den einzelnen Speisen die Anwesenden über die Zutaten befragt und konnte mit Genugtuung feststellen, daß sich viele Gourmets unter den Gästen befanden, die viele der verwendeten Kräuter auch herausschmeckten. Er sparte nicht mit Komplimenten und lobte immer wieder die Geschmacksnerven der Gäste. Als dann das Hauptgericht Wildschwein mit Erbspüree und Maronen (E Stick von de Wutz met Erwese und Marone) aufgetragen wurde, waren sich alle einig, das eine Steigerung nicht mehr möglich sei. Doch die als Dessert gereichte.letzte Menuefolge (Biere un Pannekuche met Sache fiers Au)  unterstrich eindeutig, das sehr wohl noch eine Steigerung möglich war. Wiliamsbirnen eingelegt in roten zuvor gewürzten Wein löste wahre Begeisterungsstürme bei den Anwesenden aus.</p>
<p>Auch bei den Getränken wurden nur solche gereicht, die im Mittelalter bekannt waren. Also: Rode Wein &#8211; saua; Weise Wein &#8211; saua; Weise Wein &#8211; saua ora net so saua; Humbe met Beer und Guat Wassa.</p>
<p>Als weit nach Mitternacht alle mehr als gesättig waren, dankte Rudolf Ackermann allen Hansendamen, Hansenmädchen und Hansenbrüdern, die sich für die Vorbereitung, die Durchführung  dieses gelungenen Hansenabend zur Verfügung gestellt hatten und die für einen reibungslosen Ablauf und hervorragenden Service gesorgt haben.</p>
<p>Ein gelungener Hansenabend ging zu Ende und der langanhaltende Applaus dankte den Akteuren für diesen wunderbaren Abend.&#8221;</p>
<p>weitere Informationen unter <a href="http://www.hansenorden.de">www.hansenorden.de</a></p>
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		<title>Historische Bilder der Burg Rheinfels</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Sep 2006 11:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Niemeyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Historie]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Burg Rinefels zu Rynvels. Und von &#8220;ante castrum Ryuels&#8221; zu &#8220;comes de Rinuels&#8221;. Der Name der Burg Rheinfels ist ähnlich wechselvoll wie die Geschichte der Festungsanlage am Rhein. Die Burg galt lange Zeit als uneinnehmbar und hielt auch einer mehrjährigen Belagerung der napoleonischen Truppen stand. Noch heute kann man erahnen wie prunkvoll die gesamte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Burg Rinefels zu Rynvels. Und von &#8220;ante castrum Ryuels&#8221; zu &#8220;comes de Rinuels&#8221;. Der Name der Burg Rheinfels ist ähnlich wechselvoll wie die Geschichte der Festungsanlage am Rhein. Die Burg galt lange Zeit als uneinnehmbar und hielt auch einer mehrjährigen Belagerung der napoleonischen Truppen stand. Noch heute kann man erahnen wie prunkvoll die gesamte Burganlage ausgesehen haben muss.<br />
In einem neuen Bereich auf schloss-rheinfels.de geben wir Ihnen eine Eindruck über die wechselhafte Geschichte der Rheinfels. Entdecken Sie anhand alter Stahlstiche und Belagerungspläne die Größe und Anmut der ehemals größten Festung am Rhein. <a href="http://www.schloss-rheinfels.de/content/view/88/135/">Klicken Sie hier.</a></p>
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