Archive for Historie

Die FAZ erklimmt die Burg Rheinfels

// Oktober 14th, 2008 // No Comments » // Historie

Seit mittlerweile fünf Jahre bin ich der Burg Rheinfels hautnah verbunden. Trotzdem überrascht mich die wechselhafte Geschichte der Festungsanlage immer wieder. Seit langem denke ich darüber nach der Burg eine “Fan-Page” zu widmen, denn leider gibt es nur die Unterseiten der Stadt St. Goar und vom Schloss Rheinfels. Die ehemalige eigene Seite der Burg wurde beim letzten Relaunch von st.goar.de in das Angebot der Stadt integriert. Irgendwann, wenn mal Zeit ist ..!

Warum schreibe ich das? Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat in ihrer Wochenend-Ausgabe der Burg Rheinfels einen längeren Reiseartikel gedwidmet. Die Historie und Sagenwelt im Rheintal wird ebenso beschrieben wie die unterschiedlichen Herrschaftsfamilien, die auf Burg Rheinfels “hausten”. Viel Spaß beim Lesen des schönen kurzweiligen Artikels.

Das Fest der fliegenden Brücke

// März 22nd, 2008 // No Comments » // Historie, Welterbe

“Eier los” – schallt es zu Ostern durch das Rheintal. Am Ostermontag findet in St. Goar und St. Goarshausen das traditionelle Fest der fliegenden Brücke statt. Was sich zuerst anhört wie ein Statement zur aktuellen Diskussion, ob im Rheintal eine Brücke sinnvoll ist oder nicht, entpuppt sich aber als Fest mit einem großen historischem Hintergrund.
Nach altem Brauchtum kann man am Ostermontag die Fährüberfahrt mit einem Osterei “bezahlen”.

Bei regionalgeschichte.net findet sich folgender historischer Hintergrund:

“Zur Zeit der „Fliegenden Brücke“ (Rheinfähre) soll das Übersetzen zum anderen Rheinufer für Einheimische kostenlos gewesen sein. Dafür dankten die Bürger dem Fährmann zu Ostern mit Ostereiern. Spätestens seit dem Jahr 1532 (Erwähnung des Fährtyps) hatten die Landgrafen von Hessen, die nach dem Aussterben der Grafen von Katzenelnbogen im Jahr 1479 das katzenenbogische Erbe in den beiden gemeinden angetreten hatten, eine Fährverbindung eingerichtet. Die „Fliegende Brücke“ bestand aus zwei großen Nachen, die wie eine Katamaran zu einer einzigen Plattform verbunden war. Diese Fähre wurde an einer Kette in der Strommitte verankert. Die Wasserströmung trieb die Fähre, je nach Stellung der Ruder, zum gegenüberliegenden Ufer. Der Name „Fliegende Brücke“ entstand, weil die Fähre den Fluss mit beachtlicher Geschwindigkeit überwandt. Ähnliche fliegende Brücken gab es auch in anderen Gemeinden, so etwa in Mannheim, Koblenz und Köln. Die fliegende Brücke in St. Goar hatte für die Versorgung der mächtigen Festung Rheinfels aus dem hessischen Hinterland eine beachtliche Bedeutung. So standen wohl weniger wirtschaftliche, als vielmehr militärische Gründe bei der Einrichtung der Fährverbindung im Vordergrund. Außerdem wollten die Landgrafen repräsentieren und schmückten die fliegende Brücke besonders prächtig aus. Die Stadt und die Bürger von St. Goar mussten Hand- und Spanndienste leisten und durften dafür die fliegende Brücke kostenlos benutzen. Als Dank für den Fährmann brachte man diesem zu Ostern Eier.”

Alles Gute, Herr Kwiczorowski

// August 5th, 2007 // No Comments » // Historie

Die Feierlichkeiten des Internationalen Hansenfestes sind prächtig gestartet. Bei dem tropischen Wetter versammelten sich gestern abend mehr als 300 Hansenbrüder und Gäste zum schwungvollen Tanzabend. Am Nachmittag wurde im Hansenkonvent der vielleicht wichtigste offizielle Teil des Hansenfestes beschlossen: die Wahl des neuen Hansenmeisters.
Wir beglückwünschen Helmut Kwiczorowski zur erfolgreichen Wahl zum neuen Hansenmeister. Mehr Informationen über Helmut Kwiczorowski finden Sie hier. Gleichzeitig wurde der bisherige Hansenmeister Rudolf Ackermann für seine langjährige Arbeit geehrt.

Bei bestem Wetter folgt heute der Empfang des neuen Hansenmeisters und der Fremdlinge auf dem Marktplatz in St. Goar. Nach anschließender Inthronisierung des neuen Hansenmeisters startet der Festumzug der Hansen und Abordnungen durch die Stadt St. Goar.
Bilder vom Festumzug des letzten Jahres finden Sie hier.

Festumzug des Internationalen Hansenordens

Willkommen, Ihr Hansen!

// August 3rd, 2007 // No Comments » // Historie

An diesem Wochenende ist es wieder soweit. Die Burg Rheinfels ist fest in der Hand des Internationalen Hansenordens zu St. Goar. Der Verein der ehemaligen Kaufmannsgilde am Rhein feiert sein traditionelles Historien-Fest. Neben den Feierlichkeiten in der Stadt und der Burganlage ist es auch ein jährliches Wiedersehen von Hansbrüdern aus der ganzen Welt. Mehr über die ausführliche Geschichte dieses stolzen Ordens finden Sie hier. Auch die Besonderheit des Hansenbechers wird näher erklärt. Das komplette Festprogramm kann hier eingesehen werden.

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Die Parabel der Rheinfels

// Februar 27th, 2007 // No Comments » // Historie

Es ist eine Geschichte wie sie sonst nur in Filmen zu finden ist… – die Erzählung einer verschollenen Inschrift.

Wir schreiben das Jahr 1672. Nach der Instandsetzung der Festung Rheinfels, des Baues von Scharfeneck und der Ernst-Schanze wird an der inneren Aufziehbrücke der Burg Rheinfels eine Innschrift aus rotem Sandstein angebracht. Sie soll an die wechselhafte Geschichte der Burg erinnern und als Mahnung für die Zukunft gelten. Doch es kamen neue Schlachten und der Kanonendonner stellte nicht nur eine Gefahr für Leib und Leben dar. Auch die ehrenvollen Mauern der Festung standen unter Beschuss. Aus Angst vor Zerstörung wird die Inschrift an einen sicheren Platz in der Burg gebracht, um sie stetig zu bewahren.

Die Jahre vergehen und das Gedächtnis an die Inschrift schwindet. Mittlerweile sind es nicht mehr die Ritter und Jungfrauen, die die Burg bewohnen, sondern Touristen aus der ganzen Welt, um die mächtige Anlage zu bewundern.

De backes im Romantik Hotel Schloss Rheinfels

Es steht ein kleines Häuschen mitten auf dem Burghof, dem kaum mehr Beachtung geschenkt wird. Einst beherbergte es die erste gastronomische Einrichtung der Burg. Ab den „Goldenen Zwanziger Jahren“ markieren rauschende Feste den Weg des kleinen Häuschens und mancher gestandener St. Goarer Schütze erinnert sich noch gut an die glanzvollen Ballnächte. Auch die „Helden von Bern“ sind 1954 in Saus und Braus bejubelt worden.

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Wo ist der Hansenbecher, Herr Breitwieser?

// Oktober 31st, 2006 // No Comments » // Historie

Wenn der Vorsitzende des Hansenordens der Burg Rheinfels an Stèphane Breitwiese denkt, treibt es ihm wahrscheinlich Tränen in die Augen.
Der Hansenorden zu St. Goar ist aus einer mittelalterlichen Kaufmannsgilde entstanden, in die jeder eintreten mußte, der in der Stadt auf Märkten und Messen Handel treiben wollte. Die Ordensvereinigung wurde erstmals um 1460 urkundlich erwähnt, man ist jedoch sicher, daß sie bereits im 13. Jahrhundert, in der Zeit der Hanse und Städtebünde, entstanden ist.
Das Wahrzeichen des Ordens ist der Hansenbecher. Der Wert, speziell der ideelle Wert des Bechers, ist unersetzlich. Dieser Becher wurde leider am 5. Mai 1996 aus einer Vitrine des Museums auf Burg Rheinfels gestohlen. (weiterlesen…)

Kulinarischer Hansenabend in der Burg

// Oktober 11th, 2006 // No Comments » // Historie

Kennen Sie ein “Hansegelaache”? Und schmeckt Ihnen “E Stick von de Wutz met Erwese und Marone”? Sie müssen schon Mitglied beim Internationalen Hansenorden zu St. Goar sein, um in diesen Genuss zu kommen.
Der Hansenorden zu St. Goar ist aus einer mittelalterlichen Kaufmannsgilde entstanden, in die jeder eintreten mußte, der in der Stadt auf Märkten und Messen Handel treiben wollte. Die Ordensvereinigung wurde erstmals um 1460 urkundlich erwähnt, man ist jedoch sicher, daß sie bereits im 13. Jahrhundert, in der Zeit der Hanse und Städtebünde, entstanden ist, denn zu dieser Zeit war St. Goar als Residenz der Grafen von Katzenelnbogen ein bedeutender Stapel- und Umschlagplatz am Mittelrhein.
Auch in der heutigen Zeit wird das Brauchtum noch gepflegt und der Höhepunkt ist das alljährliche Hansenfest auf Burg Rheinfels. Neben den Vereinsaufgaben wie die Erhaltung und Ausbau der Burg Rheinfels, Pflege des alten Brauchtums und Erforschung des geschichtlichen Werdeganges der Heimat, steht auch die Geselligkeit und Gemeinschaft im Vordergrund. Aus diesem Anlaß hat am letzten Freitag der kulinarische Hansenabend stattgefunden. Neben “Salmone off Ommas Nuddele” wurden Spezialitäten wie “Graubedibbe met genuuch Fleesch” serviert. Aber lesen Sie selbst was Anton Kahl, der stellvertretende Hansenmeister berichtet: (weiterlesen…)

Historische Bilder der Burg Rheinfels

// September 26th, 2006 // No Comments » // Historie

Von Burg Rinefels zu Rynvels. Und von “ante castrum Ryuels” zu “comes de Rinuels”. Der Name der Burg Rheinfels ist ähnlich wechselvoll wie die Geschichte der Festungsanlage am Rhein. Die Burg galt lange Zeit als uneinnehmbar und hielt auch einer mehrjährigen Belagerung der napoleonischen Truppen stand. Noch heute kann man erahnen wie prunkvoll die gesamte Burganlage ausgesehen haben muss.
In einem neuen Bereich auf schloss-rheinfels.de geben wir Ihnen eine Eindruck über die wechselhafte Geschichte der Rheinfels. Entdecken Sie anhand alter Stahlstiche und Belagerungspläne die Größe und Anmut der ehemals größten Festung am Rhein. Klicken Sie hier.

Burg Rheinfels am Rhein