Die Gans rollt wieder Teil 2
// November 16th, 2006 // Schlossgeschichten
Auch Hamburg bietet ein breites Angebot an Gänsebraten. Hierfür wurde eine eigene Internetseite mit dem passenden Namen www.gansweihnachtlich.de ins Leben gerufen. Über 30 verschiedene Hotels präsentieren ihre Angebot um leckeren Gänsebraten.
Beim Schreiben über die Gans, kam mir der Gedanke, was wohl der Ursprung für dieses Brauchtum ist.
Wikipedia schreibt:
Es hat seinen Ursprung angeblich in einer Episode aus Martins Leben: Als man ihn zum Bischof von Tours ernennen wollte, versteckte er sich einer Legende nach in einem Gänsestall, weil ihm die hohe Verantwortung Angst machte. Die Gänse schnatterten so laut, dass Martin gefunden wurde. Als „Strafe“ werden daher an seinem Gedenktag die Gänse verspeist. Einer anderen Erzählung nach verwandten die Bürger von Tours eine List: Rusticus ging nämlich zu Martins Versteck und bat diesen, seine kranke Frau zu besuchen. Hilfsbereit, wie Martin nun einmal war, nahm er seine Sachen, um Rusticus nach Hause zu begleiten. Wahrscheinlich sah er ziemlich schmutzig aus – als habe er eine Zeit lang in einem Gänsestall gelebt.
Einen Einblick in die Geschichte der Weihnachtsgans bietet das Portal regionalgeschichte.net.
Der eigentliche Eröffnungstag der Gänsesaison, der Martinstag am 11. November, war außerdem lange Zeit der Zins- und Zahltag der Bauern, an dem sie ihre Abgaben – auch in Form von Gänsen – leisten mussten. Somit gab es im Dezember reichlich “Gänsepräsenz” in den mittelalterlichen Küchen. Daneben schreibt eine Legende die Erfindung der Weihnachtsgans der englischen Königin Elisabeth I. zu, die angeblich im Jahr 1588 zu Weihnachten von der Versenkung der spanischen Armada durch die englische Flotte Nachricht erhielt und vor lauter Freude den zufällig aufgetischten Gänsebraten zum Festtagsgericht adelte.
Das Düsseldorf-Blog präsentiert hierzu gleich das passende Rezept zum perfekten Gänsebraten.


